Fridays for Future

Über 8000 Menschen in Mannheim / mehr als 1,4Millionen in Deutschland haben am Globalen Weltklimafreitag teilgenommen.

Erstes Fazit: Das ist Klasse. Die SchülerInnenbewegung hat es geschafft, alle in der Gesellschaft mitzunehmen. Und – sie wirkt als Kraft tatsächlich global, eint das Handeln in Bezug auf die „EineWelt“

Zweites Fazit: Wir müssen noch viel mehr werden!

Wir von MAvanti haben die Öffentlichkeit der Demo genutzt. Und beim Flugblätter verteilen mindestens schon mal ein interessiertes „Ah, Ja“ geerntet! Wir verbinden die unbedingte Notwendigkeit von Energiesparen an Gebäuden (siehe auch Punkt 8 der weltweiten 17 Klimaziele der UN!) mit den Themen „bezahlbare Mieten“, „spekulationsfreie Häuser“, „Selbstverwaltung der MieterInnen“, „dezentrale CO² freie Energiegewinnung“, „Einsparung von Ressourcen“.

Das alles zusammen – für Alle! – geht gemeinsam mit dem „commons“ Prinzip und kostenorientiert. Die Stadt muss dafür die Vorrausetzung schaffen – notfalls den Bund dafür links überholen!

Denn das, was am Abend von den Verhandlungen der GroKo berichtet wurde ist ein Witz! Alle (wirklich alle: Wissenschaftler/ Industrie/ Umweltverbände/ NGOs / demokratische Oppositionsparteien) wissen, dass 10€ Einstiegsteuerung auf die Tonne CO² keinerlei Lenkungskraft entwickeln wird. Bereits heute fordern Wissenschaftler eigentlich das 18fache, also 180€. Insofern war dieser „Gipfel“ wieder das Übliche: „Wasch mir den Pelz – aber tu mir nicht weh“ Politik der GroKo. Wenn Politiker nicht die Kraft haben, auch notwendige drastische Wenden in der Politik einzuleiten, diese verschieben auf die Zeit, wenn sie selber schon in nicht mehr im Amt sind, also keinerlei Erneuerungskraft haben – dann sollen sie Platz für neue Personen, neue Ideen machen.

Wir haben in vielerlei Hinsicht keine Zeit –  in Bezug auf den Klimawandel muss JETZT agiert werden, das muss auch zu mehr Gerechtigkeit, Umverteilung und demokratischer Teilhabe führen.

Kommentar von Günter Bergmann